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Montag, 18. Februar 2013

Betreuungsgeld von Bundespräsident bestätigt

Bundespräsident Joachim Gauck hat jetzt das Gesetz für das umstrittene Betreuungsgeld unterschrieben, das damit in Kraft treten kann. "Im Ergebnis waren die verfassungsrechtlichen Bedenken nicht so durchgreifend, dass sie einer Ausfertigung im Wege gestanden hätten", erklärte seine Sprecherin. Das Gesetz sieht vor, dass für Kinder, die nicht in einer Kita untergebracht werden, eine monatliche Zahlung von 100

Euro, später 150 Euro gezahlt wird. Das Geld soll den Eltern ermöglichen, zusätzliche Fördermaßnahmen für ihre Kinder zu finanzieren. SPD und Grüne haben gegen das Gesetz gestimmt, dass sie für politisch falsch halten. Mit dieser Subvention würden Eltern dafür „bezahlt“, ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte zu lassen, was nach Meinung von Pädagogen, ein Fehler ist.

Sonntag, 4. März 2012

Deutsche pragmatisch

Die Diskussion um das Privatleben des designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck, die durch Norbert Geis ausgelöst wurde, als dieser Gauck aufgeforderte seine "Lebensverhältnisse zu ordnen", wird von der Mehrheit der Deutschen als überflüssig angesehen. In eine Emnid-Umfrage meinten 89 Prozent aller Befragten, dass auch die Familienverhältnisse eines zukünftigen Bundespräsidenten reine Privatsache sei. Gauck lebt seit elf Jahren von seiner Frau getrennt, ohne sich jedoch scheiden zu lassen und teilt eine Wohnung mit seiner neuen Lebensgefährtin, Daniela Schadt.