Fast 50 Stromanbieter haben für das kommende Jahr, teils
erhebliche Preiserhöhungen angekündigt. Mit durchschnittlich 10,7
Prozent höheren Rechnungen müssen Stromkunden rechnen, wie das
Verbraucherportal „Preisvergleich.de“ bekannt gab. Außerdem
gehen sie davon aus, dass auch die restlichen Stromversorger mit
einer Erhöhung nachziehen werden.
Nach Angaben anderer Experten
sollen die Strompreise 2013 sogar noch höher, um durchschnittlich 13
Prozent steigen. Da für die kommenden Jahre auch mit etlichen
Mietpreiserhöhungen zu rechnen ist, wie der Branchenverband bekannt
gab, wird dies besonders für Geringverdiener teilweise schwer zu
verkraften sein.
Denn während die Kosten für die Befriedigung so
grundlegender Bedürfnisse, wie ein Dach über dem Kopf zu haben,
immer weiter steigen, sinkt parallel die Zahl der
Vollzeitbeschäftigten. Von Zeitarbeit und Halbtagsjobs jedoch, sind
die höheren Kosten nicht zu begleichen.
Donnerstag, 22. November 2012
Samstag, 10. November 2012
Bleibt der Rechtsanspruch auf Kita-Platz?
Im
kommenden Sommer müssen für alle Kleinkinder, ab dem vollendeten
ersten Lebensjahr, ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung
gestellt werden. Dann haben alle Kinder einen Rechtsanspruch auf
einen Kita- oder anderweitigen Betreuungsplatz.
Leider haben die verantwortlichen Behörden, trotz ausreichender Vorlaufzeit, zu lange mit der Planung und dem Bau von neuen Kindertagesstätten gewartet. Deshalb fehlen derzeit in Deutschland rund 220.000 Kitaplätze für Kleinkinder, wie das Statistische Bundesamt bekannt gab. Das bedeutet, dass den Städten und Gemeinden eine Klagewelle ins Haus steht, wenn Eltern keinen Platz für ihre Kinder bekommen.
Um dem zu entgehen, fordern die betroffenen Kommunen schon seit längerem, den Rechtsanspruch wieder zurück zu nehmen, oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) wies die Forderung jedoch zurück und erklärte, dass die Kommunen ausreichend Zeit und finanzielle Hilfe vom Bund erhalten haben, um rechtzeitig vorbereitet zu sein.
Auch sei schon seit über einem Jahr bekannt, dass die bisher geschaffenen Betreuungsplätze nicht ausreichen werden. Sie forderte die Länder und Kommunen deshalb auf, die verbliebene Zeit zu nutzen und die fehlenden Plätze einzurichten. "Am Rechtsanspruch wird nicht gerüttelt.", erklärte die Ministerin. Zu recht. Es wäre auch nur schwer vermittelbar, dass ein gesetzlich zugestandenes Recht rückgängig gemacht wird, weil die Behörden es versäumt haben, rechtzeitig die dafür benötigte Infrastruktur zu schaffen.
Leider haben die verantwortlichen Behörden, trotz ausreichender Vorlaufzeit, zu lange mit der Planung und dem Bau von neuen Kindertagesstätten gewartet. Deshalb fehlen derzeit in Deutschland rund 220.000 Kitaplätze für Kleinkinder, wie das Statistische Bundesamt bekannt gab. Das bedeutet, dass den Städten und Gemeinden eine Klagewelle ins Haus steht, wenn Eltern keinen Platz für ihre Kinder bekommen.
Um dem zu entgehen, fordern die betroffenen Kommunen schon seit längerem, den Rechtsanspruch wieder zurück zu nehmen, oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) wies die Forderung jedoch zurück und erklärte, dass die Kommunen ausreichend Zeit und finanzielle Hilfe vom Bund erhalten haben, um rechtzeitig vorbereitet zu sein.
Auch sei schon seit über einem Jahr bekannt, dass die bisher geschaffenen Betreuungsplätze nicht ausreichen werden. Sie forderte die Länder und Kommunen deshalb auf, die verbliebene Zeit zu nutzen und die fehlenden Plätze einzurichten. "Am Rechtsanspruch wird nicht gerüttelt.", erklärte die Ministerin. Zu recht. Es wäre auch nur schwer vermittelbar, dass ein gesetzlich zugestandenes Recht rückgängig gemacht wird, weil die Behörden es versäumt haben, rechtzeitig die dafür benötigte Infrastruktur zu schaffen.
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Freitag, 24. August 2012
Deutsche überdurchschnittlich Zufrieden mit ihrer Arbeit
Wie das Statistische Bundesamt Wiesbaden ermittelte, sind die Arbeitnehmer in Deutschland zufrieden mit ihrer Arbeit. Die Zufriedenheit liegt hier wesentlich höher, als im europaweiten Durchschnitt. Und das, obwohl die durchschnittliche Arbeitszeit der Deutschen mit 35 Stunden nur aufgrund der vielen Teilzeitarbeitsplätze unter dem EU-Schnitt
(37,4 Stunden) liegt. Genauere Nachfragen ergaben, dass es vor allem die Arbeitsplatzbedingungen sind, die für eine höhere Zufriedenheit in Deutschland sorgen. So sind fast 90 Prozent aller befragten Beschäftigten hier mit den Arbeitsplatzbedingungen zufrieden. Im EU-Durchschnitt liegt die Zufriedenheit der Bedingungen nur bei 81 Prozent und ist rückläufig.
Allerdings verschlechtern sich diese Umstände in Deutschland gerade dramatisch. So stieg die Zahl der Nachts arbeitenden Mitarbeiter seit 1992 von 6,8 auf 9,6 Prozent. Auch verlieren immer mehr Arbeitnehmer die Sicherheit, die ein Arbeitsplatz bisher darstellte, da häufiger auch ältere und erfahrene Mitarbeiter aus Gründen der Gewinnmaximierung entlassen werden.
Zudem haben inzwischen neun Prozent aller Arbeitnehmer nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Am schwersten wiegt jedoch die steigende Zahl an Kurzarbeit und Werkverträgen, durch die Arbeit an Zeitarbeitsfirmen vergeben werden, die ihrerseits zusätzlich an der Arbeitsleistung ihrer Angestellten verdienen.
Das spiegelt sich auch in der steigenden Zahl an Aufstockern wieder, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, weil sie von dem geringen Lohn den sie erhalten nicht mehr leben können.
(37,4 Stunden) liegt. Genauere Nachfragen ergaben, dass es vor allem die Arbeitsplatzbedingungen sind, die für eine höhere Zufriedenheit in Deutschland sorgen. So sind fast 90 Prozent aller befragten Beschäftigten hier mit den Arbeitsplatzbedingungen zufrieden. Im EU-Durchschnitt liegt die Zufriedenheit der Bedingungen nur bei 81 Prozent und ist rückläufig.
Allerdings verschlechtern sich diese Umstände in Deutschland gerade dramatisch. So stieg die Zahl der Nachts arbeitenden Mitarbeiter seit 1992 von 6,8 auf 9,6 Prozent. Auch verlieren immer mehr Arbeitnehmer die Sicherheit, die ein Arbeitsplatz bisher darstellte, da häufiger auch ältere und erfahrene Mitarbeiter aus Gründen der Gewinnmaximierung entlassen werden.
Zudem haben inzwischen neun Prozent aller Arbeitnehmer nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Am schwersten wiegt jedoch die steigende Zahl an Kurzarbeit und Werkverträgen, durch die Arbeit an Zeitarbeitsfirmen vergeben werden, die ihrerseits zusätzlich an der Arbeitsleistung ihrer Angestellten verdienen.
Das spiegelt sich auch in der steigenden Zahl an Aufstockern wieder, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, weil sie von dem geringen Lohn den sie erhalten nicht mehr leben können.
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Montag, 20. August 2012
Regierungsvertreter will Arme mit Taubenfleisch füttern
In Argentinien fiel jetzt ein Regierungsvertreter in Ungnade, weil er öffentlich vorgeschlagen hatte, arme Kinder mit Taubenfleisch zu versorgen. Der Vorschlag kam von Oscar De allende, einem Beamten des Umweltministeriums, der damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte.
Seiner Meinung nach sollte die wachsende Zahl an Tauben -sie liegt in Cordoba bei rund 600 Millionen- "nicht als Pest", sondern als "ergiebige Ressour- ce" ansehen. So könnten die getöteten Vögel das staatliche Ernährungsprogramm "Paicor"
entlasten, wenn beispielsweise Taubenfleisch an öffentlichen Schulen verwertet würde. Der Kabinettchef bezeichnete den Vorschlag jedoch als unsinnig und versicherte, dass keine derartigen Programme geplant sind. De Allende wurde wegen der, mit seinem Vorschlag verbundenen Abwertung ärmerer Menschen, vom Dienst suspendiert.
Seiner Meinung nach sollte die wachsende Zahl an Tauben -sie liegt in Cordoba bei rund 600 Millionen- "nicht als Pest", sondern als "ergiebige Ressour- ce" ansehen. So könnten die getöteten Vögel das staatliche Ernährungsprogramm "Paicor"
entlasten, wenn beispielsweise Taubenfleisch an öffentlichen Schulen verwertet würde. Der Kabinettchef bezeichnete den Vorschlag jedoch als unsinnig und versicherte, dass keine derartigen Programme geplant sind. De Allende wurde wegen der, mit seinem Vorschlag verbundenen Abwertung ärmerer Menschen, vom Dienst suspendiert.
Sonntag, 12. August 2012
Fast eine Million auf Technoparty
Die Züricher Technoparade war in diesem Jahr erfolgreicher den je. Fast eine Million Menschen feierten die größte europäische Technoparty in Zürich. Rund 950.000 Fans von elektronischer Musik kamen am Samstag in die gerade einmal 300.000 Einwohner fassende Schweizer Stadt. Auf 30 LKW's heizten Diskjockeys den Massen ein. Größere Zwischenfälle gab es nicht, so dass die Teilnehmer die Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten.
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Donnerstag, 2. August 2012
2.700 Mal Sorgerechtsentzug 2011
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden, wurde im vergangenen Jahr rund 12.700 Eltern in Deutschland das Sorgerecht entzogen. Das ist ein sehr geringfügiger Rückgang im Vergleich mit dem Vorjahr, so dass man von einer unveränderten Lage ausgehen kann. Den Ausschlag für die Entscheidung, ob Eltern das Sorgerecht entzogen werden sollte, gibt die Sicherheit des Kindes. Erst wenn eine Gefährdung des Kindeswohls nicht anders verhindert werden kann. 9600 der im letzten Jahr von einer solch einschneidenden Maßnahme betroffenen Kinder kamen in die Obhut der Jugendämter. In 3100 Fällen wurde das Sorgerecht auf Einzelpersonen, oder Vereine übertragen.
Montag, 9. Juli 2012
DAK veröffentlicht Studie über Herz-Kreislauferkrankungen
Zu den häufigsten Todesursachen gehören in Deutschland Herz- und Kreislauferkrankungen. Eine Studie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, DAK zeigt, dass vor allem Herz- und Kreislaufbeschwerden extrem hohe Fehlzeiten am Arbeitsplatz verursachen. Rund 35 von 1000 Angestellten sind durchschnittlich deswegen krank geschrieben.
Deshalb will die DAK noch in diesem Jahr eine große Aufklärungskampagne starten, in der sie auf die Ursachen und Gefahren dieser Störungen hinweisen möchte. Dazu gehören, neben falscher Ernährung und Bewegungsmangel vorrangig auch Stress und Ärger im Beruf. "Die Menschen haben Stress im Job, weil sie sich für ihre Anstrengungen im Beruf nicht ausreichend belohnt fühlen", erklärt Gesundheitsexperte Oliver Schneider.
Das erhöht die Gefahr einer Erkrankung, weshalb es auch im Interesse der Unternehmen liegen sollte, ihre Mitarbeiter zu motivieren und deren Arbeit anzuerkennen. Ein Vergleich mit Selbständigen und Freiberuflern zeigt, dass diese entgegen der allgemeinen Meinung seltener von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen sind, als Angestellte.
Deshalb will die DAK noch in diesem Jahr eine große Aufklärungskampagne starten, in der sie auf die Ursachen und Gefahren dieser Störungen hinweisen möchte. Dazu gehören, neben falscher Ernährung und Bewegungsmangel vorrangig auch Stress und Ärger im Beruf. "Die Menschen haben Stress im Job, weil sie sich für ihre Anstrengungen im Beruf nicht ausreichend belohnt fühlen", erklärt Gesundheitsexperte Oliver Schneider.
Das erhöht die Gefahr einer Erkrankung, weshalb es auch im Interesse der Unternehmen liegen sollte, ihre Mitarbeiter zu motivieren und deren Arbeit anzuerkennen. Ein Vergleich mit Selbständigen und Freiberuflern zeigt, dass diese entgegen der allgemeinen Meinung seltener von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen sind, als Angestellte.
Freitag, 6. Juli 2012
Mehr Rechte für Väter
Das Bundeskabinett hat einen neuen Gesetzentwurf über die Regelung des Sorgerechts vorgelegt. Dies wurde nötig, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das derzeit in Deutschland gültige Sorgerecht beanstandet hatte,
nachdem nicht verheiratete Väter nur dann ein gemeinsames Sorgerecht erhalten, wenn die Mütter dem zustimmen. Das neue Gesetz sieht dagegen vor, dass Mütter nach der Geburt ihres Kindes das alleinige Sorgerecht erhalten, Väter es aber, auch gegen den Willen der Mutter, in einem beschleunigten Verfahren einklagen können. Voraussetzung dafür ist, dass ein gemeinsames Sorgerecht nicht dem Kindeswohl schadet.
nachdem nicht verheiratete Väter nur dann ein gemeinsames Sorgerecht erhalten, wenn die Mütter dem zustimmen. Das neue Gesetz sieht dagegen vor, dass Mütter nach der Geburt ihres Kindes das alleinige Sorgerecht erhalten, Väter es aber, auch gegen den Willen der Mutter, in einem beschleunigten Verfahren einklagen können. Voraussetzung dafür ist, dass ein gemeinsames Sorgerecht nicht dem Kindeswohl schadet.
Mittwoch, 4. Juli 2012
Mehr Teilzeit als je zuvor
Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hat sich die Anzahl der nur in Teilzeit beschäftigten Menschen in Deutschland zwischen dem Jahr 2000 und 2010 um rund 43 Prozent, auf zehn Millionen erhöht. Im Jahr 2000 waren es lediglich 3 Millionen, die nur in Teilzeit arbeiteten. Vor allem Frauen können oft nur eine Teilzeitstelle bekommen.
43 Prozent aller arbeitenden Frauen haben gekürzte Arbeitszeiten. Auch Hochqualifizierte und Ältere Arbeitnehmer müssen sich immer öfter auf Teilzeitarbeit einlassen. Da die Konjunktur in Deutschland während dieser zehn Jahre eher positiv war, ist diese nicht für die geringeren Einkommensmöglichkeiten verantwortlich. Der Hauptgrund liegt im wachsenden Mangel an Vollzeitstellen. Für kleinere Unternehmen ist die Einstellung mehrerer Mitarbeiter auf 400-Euro-Basis, aufgrund geringerer Sozialabgaben, oft günstiger, als die Ausschreibung einer Vollzeitstelle.
Dazu kommt, dass immer mehr Zeitarbeitsfirmen entstehen, die ihrerseits ihre Mitarbeiter nur auf Teilzeitbasis anstellen, um Sozialabgaben zu sparen. Somit verdienen die betroffenen Leiharbeiter nicht nur einen geringeren Stundenlohn, da ein Teil ihres Verdienstes bei der Zeitarbeitsfirma verbleibt, sie können auch nicht die nötige Stundenzahl arbeiten, um finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Das spiegelt sich in einer wachsenden Zahl an Aufstockern wieder, die trotz Arbeit noch auf Zuschüsse vom Sozialamt angewiesen sind.
Zeitgleich entstehen durch die geringeren Einnahmen erheblich Lücken bei der Rentenberechnung, so dass die heute als Leiharbeiter und Teilzeitarbeiter tätigen Menschen auch im Rentenalter auf Zuschüsse durch die Sozialämter angewiesen bleiben. Aufgrund der fehlenden Einnahmen können diese Lücken auch nicht durch private Vorsorge geschlossen werden.
43 Prozent aller arbeitenden Frauen haben gekürzte Arbeitszeiten. Auch Hochqualifizierte und Ältere Arbeitnehmer müssen sich immer öfter auf Teilzeitarbeit einlassen. Da die Konjunktur in Deutschland während dieser zehn Jahre eher positiv war, ist diese nicht für die geringeren Einkommensmöglichkeiten verantwortlich. Der Hauptgrund liegt im wachsenden Mangel an Vollzeitstellen. Für kleinere Unternehmen ist die Einstellung mehrerer Mitarbeiter auf 400-Euro-Basis, aufgrund geringerer Sozialabgaben, oft günstiger, als die Ausschreibung einer Vollzeitstelle.
Dazu kommt, dass immer mehr Zeitarbeitsfirmen entstehen, die ihrerseits ihre Mitarbeiter nur auf Teilzeitbasis anstellen, um Sozialabgaben zu sparen. Somit verdienen die betroffenen Leiharbeiter nicht nur einen geringeren Stundenlohn, da ein Teil ihres Verdienstes bei der Zeitarbeitsfirma verbleibt, sie können auch nicht die nötige Stundenzahl arbeiten, um finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Das spiegelt sich in einer wachsenden Zahl an Aufstockern wieder, die trotz Arbeit noch auf Zuschüsse vom Sozialamt angewiesen sind.
Zeitgleich entstehen durch die geringeren Einnahmen erheblich Lücken bei der Rentenberechnung, so dass die heute als Leiharbeiter und Teilzeitarbeiter tätigen Menschen auch im Rentenalter auf Zuschüsse durch die Sozialämter angewiesen bleiben. Aufgrund der fehlenden Einnahmen können diese Lücken auch nicht durch private Vorsorge geschlossen werden.
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Mittwoch, 27. Juni 2012
Schwarzarbeit rückläufig
Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsprofessors und einer der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, zeigt, dass in Deutschland derzeit rund zehn Prozent aller Menschen zwischen 18 und 74 Jahren schwarz arbeiten.
Somit verringerte sich die durchschnittliche Stundenzahl der Schwarzarbeit in den vergangenen zehn Jahren von circa acht auf fünf Stunden pro Woche. Als Ursache für die Verringerung der Schwarzarbeit wird die Reform der Minijobs vermutet.
Außerdem gibt es inzwischen stärkere und häufigere Kontrollen, sowie höhere Strafen bei Zuwiderhandlung. Allerdings nimmt Professor Feld an, dass sich der positive Trend wegen der Einführung des Mindestlohns für Leiharbeiter in den kommenden Jahren umkehren könnte.
Somit verringerte sich die durchschnittliche Stundenzahl der Schwarzarbeit in den vergangenen zehn Jahren von circa acht auf fünf Stunden pro Woche. Als Ursache für die Verringerung der Schwarzarbeit wird die Reform der Minijobs vermutet.
Außerdem gibt es inzwischen stärkere und häufigere Kontrollen, sowie höhere Strafen bei Zuwiderhandlung. Allerdings nimmt Professor Feld an, dass sich der positive Trend wegen der Einführung des Mindestlohns für Leiharbeiter in den kommenden Jahren umkehren könnte.
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